Geocaching, Trendsport Verrückten schon lange ein Begriff, wird immer beliebter. Das mag daran liegen, dass immer mehr Geräte mit GPS Funktionen ausgestattet werden, so zum Beispiel auch das iPhone. Für alle, die sich mit dem Geocaching noch nicht auskennen und wissen wollen, worum es dabei überhaupt geht, ist unser heutige Post zum Thema Geocaching für Anfänger. Was ist Geocaching, was kann man dabei erleben und wie steigt man in dieses spannende Hobby ein? Die Antworten gibt es hier.
Was ist Geocaching? Geocaching – diese spannende Trendsportart ist nichts anderes, als eine Schnitzeljagt per GPS. Beim Geocaching werden an bestimmten Stellen kleine Schätze in sogenannten Caches versteckt. Der Ort, an dem das Cache versteckt ist, wird im Internet per GPS Koordinaten angegeben und mit einem GPS Gerät kann sich dann jeder auf die Suche begeben. Ist das Chache gefunden ersetzt man den Schatz mit einem eigenen und stellt das Cache für den nächsten Geocacher zurück.
Woher kommt Geocaching? Zurückführen lässt sich das Geocaching auf das sogenannte Mailboxing, bei dem es ebenfalls darum ging, Schätze zu verstecken. Diese wurden jedoch nicht mit GPS Geräten, sondern mit Tips, Karten und Kompass gesucht. Im Jahr 2000 versteckte Dave Ulmer den ersten Schatz: einen Eimer mit CDs, einem Buch, einer Steinschleuder, einer Konservendose, einer Videokassette und Geldscheinen darin. Dieses damals noch Stash genannte Versteck gilt heute als der legendäre Startpunkt des Geocaching. Seit diesem ersten Cache hat sich das Geocaching als Trendsport auf der ganzen Welt verbreitet und mittlerweile finden sich in ganz Deutschland eine Unmenge an Caches. Vor allem in Großsstädten ist die GPS Schnitzeljagd beliebt, aber auch auf dem Land ist sie beliebt.
Worum geht es beim Geocaching? Beim Geocaching geht es vor allem um Spaß. Auf der Suche nach den verschiedenen Caches verschlägt es einen an viele interessante Orte und der Schatz, den man vorfindet, ist immer eine Überraschung. Wer als Kind gern Schnitzeljagd oder Schatzsucher gespielt hat, wird sich als Erwachsener beim Geocaching wie im siebten Himmel fühlen. Auch der Community Aspekt ist beim Geocaching nicht zu unterschätzen. Die Koordinaten der Caches werden im Internet in speziellen Foren und auf Websites bekannt gegeben und dort tauschen sich die Geocacher auch über ihre Suche und Funde aus. Jedem Cache liegt ein Logbuch bei, in das man sich einträgt, wenn man das Cache gefunden hat. Oft werden die Funde auch mit Fotos dokumentiert. Die Communities sorgen außerdem auch dafür, dass Cache Diebe (jemand, der einen Schatz nimmt, ohne selbst etwas Schönes zurückzulassen) schneller bemerkt und eventuell gestoppt werden. Geocaching Communities gibt es in fast jeder großen Stadt Deutschlands. Mit einer schnellen Google Suche findet man sie schnell und kann so viel über die Caches in der eigenen Umgebung erfahren. Auch Hilfreiche Tips zur Suche, Ausrüstung und anderen Themen sind hier schnell gefunden.
Wie sieht ein Cache aus? Caches gibt es in den verschiedensten Größen. Wichtig ist, dass sie wasserdicht und robust sind. Der Cache kann im Grunde überall versteckt sein: auf einem Baum, in einer alten Steinmauer, unter Wasser.Dem Einfallsreichtum ist nur eine Grenze gesetzt: aus Rücksicht auf die Natur wird ein Cache nicht vergraben. Caches sind je nach dem, wie schwer es ist, sie zu finden, mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet. Dabei spielt nicht nur das Versteck an sich eine Rolle. Die Suche kann auch in mehrere Teile und Aufgaben aufgeteilt, mit einem Rätsel verbunden oder gar rein virtuell sein. Beim Tausch gilt: Trade up, Trade equal or don’t trade, also tausche mehr, tausche gleich oder tausche gar nicht. Die Geocacher Ehre verbietet es, Schrott zu tauschen oder den Schatz gar einfach zu stehlen. Fund und Tausch werden in das im Cache beiliegende Logbuch eingetragen, sodass der Cacher, der den Cache angelegt hat, die Schatzsuche verfolgen kann. Eine besondere Schatzform sind sogenannte Trackables oder Travel Bugs. Dabei handelt es sich um Gegenstände, die von Cache zu Cache gebracht werden, um ihren Weg im Internet zu dokumentieren.
Was braucht man zum Geocaching? Das wichtigste Utensil beim Geocaching ist ein Gerät mit GPS Funktion. Dazu kann man am Besten ein speziellen GPS Gerät benutzen. Eine schöne Auswahl an GPS Geräten ab 90 Euro findet sich zum Beispiel im Tapir-Store. Allerdings ist Geocaching auch mit anderen Geräten, zum Beispiel dem iPhone, möglich. Je nachdem wohin die Jagd gehen soll braucht man zum Geocaching außerdem robuste Kleidung und bequemes Schuhwerk. Und natürlich darf man auch einen Tauschschatz nicht vergessen!
Wer jetzt Lust aufs Geocaching gefunden hat, sich aber noch nicht zutraut, so ganz ohne Anleitung und auf eigene Faust loszumarschieren, kann an einer geführten GPS Geocaching Tour teilnehmen. Solche Touren werden an verschiedenen Orten in Deutschland angeboten und können zum Beispiel über Mydays gebucht werden. Eine Geocaching Tour hat den Vorteil, dass man dabei von erfahrenen Geocachern lernen kann und meist eine schöne, geplante Strecke geboten bekommt.
Wir hoffen, dass wir mit unserem Post zum Thema Geocaching für Anfänger den einen oder anderen fürs Geocaching begeistern konnten. Habt ihr tolle Geocaching Geschichten zu erzählen oder wichtige Ergänzungen, schreibt uns doch einen Kommentar.










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