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Trendsport Slackline: Ein Guide für Anfänger

1 Kommentar 22 Januar 2011

Trendsport Slackline: Ein Guide für Anfänger

Slackline: so nennt sich eine spannende Trendsportart, bei der es um Spaß, Action und die richtige Balance geht. Auf einer sogenannten Slackline, die meist zwischen zwei Bäumen oder eben allem, was gerade zur Hand ist, gespannt wird, balanciert man möglichst kunstvoll und trickreich hin und her. Slackline ist eine besonders mobile und dynamische Trendsportart, die man mit wenig Aufwand erlernen kann und die vor allem im Frühling und Sommer viel Spaß bringt. In unserem kleinen Slackline Guide für Anfänger findet ihr alle Infos, die ihr braucht, um selber auf der Slackline durchzustarten.


Die Anfänge des Slackline Sports:
Das sogenannte Slacken ist eine sehr junge Sportart, die ihren Ursprung im Klettersport hat. Dort wurde das Balancieren auf der gespannten Leine zum Training des Gleichgewichts- und Koordinationssinns verwendet. Bekannt sind vor allem die Sportler Adam Grosowsky und Jeff Ellington, die das Slacken Anfang der 1980ger Jahre von einem reinen Gleichgewichtstraining zum Funsport machten. In Europa gilt Heinz Zach als Pionier des Slackline Sports und entwickelt bis heute mit der Bergsportmarke Mountain Equipment verschiedene Slackline Sets. Mitlerweile ist Slackline nicht mehr nur ein Training für Kletterer, sondern eine ganz eigene Trendsportart.


Verschiedene Slackline Varianten:
Slackline ist eine vielseitige Sportart und es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Spielarten herausgebildet. Anfänger starten mit dem Slackline Standard “Lowline” oder “Trickline” genannt. Dabei wird die Slackline in Knie- bis Hüfthöhe über möglichst weichem Untergrund gespannt. Beim Balancieren sind verschiedene Tricks (Gehen, Umdrehen, rückwärts Gehen et cetera) möglich.
Deutlich schwieriger wird es beim sogenannten “Longline”. Hier geht es darum, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen. Da das Seil länger ist, ist das Gehen auch deutlich schwieriger und man braucht deutlich mehr Konzentration.
Noch schwieriger wird es beim der “Rodeo” oder “Fee Line”. Dabei wird die Slackline besonders schlapp gespannt, sodass viel Balance und Koordination nötig sind, um nicht zu fallen.
Ein seit 2007 sehr beliebter Trend ist “Jumpline”. Hierbei wird die Slackline möglichst straff auf einer Strecke von bis zu 15 Metern gespannt, sodass man auf ihr verschiedene Sprünge durchführen kann. Vom einfachen Umdrehen bis zum Salto ist alles möglich.
Extremere Slacklien Varianten sind “Highline”, wobei ein Seil bis zu 100 Meter hoch gespannt wird und “Waterline”, bei dem man ohne Fixpunkt über Wasser balanciert. Beide Slackline Varianten erfordern viel Übung, Konzentrationsfähigkeit und maximale Koordination.

Das Slackline Equipment:
slacklineAm wichtigsten ist natürlich die Slackline selbst. Diese ist zwischen 30 und 50 mm breit (je breiter die Slackline desto einfacher das Balancieren). Bei Längen bis zu 30 Metern besteht die Slackline aus dehnbarem Material, sobald die Line länger ist, besteht sie aus festerem Material, da größere Spannkraft verwendet werden muss. Je nach Breite und Spannkraft der Slackline variiert auch der Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Tricks, sodass man mit nur einem Seil lange arbeiten und sich steigern kann.
Gespannt wird die Slackline zwischen zwei Fixpunkten (wenn man Bäume nutzt, sollte zum Schutz des Baumes eine Matte oä. zwischen Schlinge und Rinde gelegt werden). Traditionell befestigt man die Slackline mit Bandschlingen und Schraubkarabinern aus Metall. Zum Spannen verwendet man einen Flaschenzug und eine Spannungsratsche. Wir empfehlen allerdings, diese Bestandteile nicht einzeln zu kaufen, sondern direkt in ein schon fertiges Slackline Set zu investieren, das schon alles Equipment enthält und oft über einfachere Spannungsmechanismen verfügt. Ein solches Slackline Set wäre zum Beispiel das links abgebildete Slackine Set von Mountain Equipment, das neben vielem anderen Slacklien Zubehör im Tapir Shop erhältlich ist.

Wer jetzt Lust auf das Slacken bekommen hat, sollte auf folgendes achten:
Langsam anfangen! Auf einer dynamischen Leine zu balancieren ist schwieriger als man meinen mag. Um Verletzungen zu vermeiden sollte man in jedem Fall mit dem oben beschriebenen Lowline beginnen, sodass man sicher abspringen kann, wenn etwas schief geht.
Das größte Problem beim Slacken ist das Drehen des Seils. Daher kommt es darauf an möglichst langsam und ruhig zu gehen. Erst wenn man das sicher beherrscht sollte man mit ausgefalleneren Tricks anfangen.
Eine weitere Schwierigkeit des Slackens ist das Schwingen des Seils. Es erfordert große Ruhe und Übung, ein schwingendes Seil wieder zur Ruhe zu bringen.

Wenn man all diese Punkte beachtet, kann Slackline schnell zur neuen Lieblingssportart werden. Slackline ist ein riesen Spaß, der Gleichgewicht und Konzentration fördert und nahezu überall, wo zwei stabile Fixpunkte zu finden sind, praktiziert werden kann. Gerade im Sommer im Park macht Slacklien am meisten Spaß.

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Deine Kommentare

1 Kommentar

  1. .Am Wochenende haben wir fur die Kinder eine Slackline auch bei uns im Garten ausprobiert.Auf dem Foto sehen Sie erste Balancierversuche auf dem Balancierseil Slackline .Nach den ersten Versuche muss ich sagen Der SpaBfaktor der Slackline ist auch fur kleinere Kinder schon recht hoch. .Bei unserem Modell gibt es zusatzlich zum eigentlichen Balancierseil noch ein Halteseil das zumindest bei den ersten Versuchen gute Dienste leistet..Befestigt ist unsere Slackline zwischen zwei Obstbaumen auf dem Foto schlecht zu sehen . Wenn Ihre Kinder gern Zirkus spielen gerne balancieren oder sich auch bei maBigem Wetter drauBen austoben wollen haben sie mit einem solchen Balancierseil sicher viel SpaB und das nicht nur im eigenen Garten sondern auch unterwegs ..Der Nachteil ist dass eine Slackline sich nicht fur jeden Garten eignet Sie brauchen genugend Platz und zwei stabile Befestigungspunkte.


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